Rat und Hilfe bei Problemen und Konflikten

Diakonisches Werk Rantzau-Münsterdorf

04121 / 71035

montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr, freitags von 8.30 bis 13 Uhr
info(at)die-diakonie.org

Hilfe bei Problemen und Konflikten zu Hause

für Kinder und Jugendliche: 116 111

für Eltern, Großeltern und andere Erziehende: 0800 1110550

anonym und kostenlos bei allen Fragen, Sorgen und Problemen
www.nummergegenkummer.de

Seelsorge Hotline 

0800 4540106

kostenfreie Seelsorge-Hotline der Nordkirche in der Corona-Krise. Täglich von 14 bis 18 Uhr

Telefonseelsorge

0800 1110 111

0800 1110 222

kostenfreie, bundesweite Telefonseelsorge, rund um die Uhr
www.telefonseelsorge.de


Diakonie

Das Diakonische Werk bietet Beratung, Begleitung und Unterstützung in verschiedenen Lebens- und Notlagen im gesamten Kirchenkreis.

  • Am Standort Elmshorn (Alter Markt 16) besteht unser Angebot im Kern aus: Suchthilfe, Erziehungsberatung, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Mutter-Vater-Kind-Kurvermittlung, Angeboten der Jugendhilfe, der Seniorenarbeit und der Trauerbegleitung „monjala“.
  • In Barmstedt finden Sprechstunden der Beratungsstellen statt.
  • Im Bereich Migration finden Sie Unterstützungs- und Beratungsangebote im Kompetenzzentrum Migration in Elmshorn.
  • In Itzehoe liegt unser Schwerpunkt insbesondere in der Begleitung und Unterstützung von Familien und Kleinkindern mit Angeboten unseres Familienzentrums, der frühen Hilfen, der Schwangerenberatung und der Trauerbegleitung „monjala“. Zudem finden Sie auch hier Angebote der Suchthilfe.
  • Unsere Jugendwohngruppen in Itzehoe und Elmshorn sowie die Hilfen zur Erziehung werden durch die zuständigen Jugendämter belegt.
  • In Glückstadt sind wir vor allem durch die Stadtteilarbeit in Glückstadt-Nord für die Menschen mit Ihren Anliegen da.

Diakonisches Werk Rantzau-Münsterdorf

Nähre Informationen zu allen Angeboten und Leistungen unter

04121 710 35
info(at)die-diakonie.org

www.die-diakonie.org

Aufgrund der Corona-Pandemie, ist das Diakonische Werk Rantzau-Münsterdorf zurzeit am besten telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

Sie haben die Möglichkeit telefonisch einen Einzeltermin zu bekommen.

Seelsorge in Senioreneinrichtungen

In Senioren- und Pflegeeinrichtungen sind Gespräche mit den Seelsorger*innen oder die Teilnahme an Andachten und Gottesdiensten eine wichtige Stütze für Menschen, die mit ihren eigenen Kräften an eine Grenze gekommen sind. Familiäre Probleme, Einsamkeit, die eigene Lebensbilanz oder die Beschäftigung mit Sterben und Tod – Themen gibt es genug, für die immer mehr dauerhaft in Einrichtungen lebende Menschen Ansprechpartner*innen brauchen. Weil religiöse Vorstellungen dafür eine große Hilfe sein können, versuchen wir im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf in den Heimen präsent zu sein. In der Regel durch Gemeindepastor*innen. In Elmshorn und in Barmstedt gibt es jedoch auch speziell für diese Aufgabe freigestellte Pastor*innen.

Altenheimseelsorgerinnen

Pastorin Frauke Piepenburg, Elmshorn
0160 38 27 255
frauke.piepenburg(at)kk-rm.de
 

Pastorin Antje Stümke, Barmstedt
04121 87 07 48
antje.stuemke(at)kirche-barmstedt.de


Krankenhausseelsorge

Der Aufenthalt im Krankenhaus ist für viele Menschen mit Krisen und Brüchen in ihrem Leben verbunden. Was auf der Seele liegt, braucht Zeit und Raum für Gespräche oder auch Stille und Gebet. Gute Medizin, gute Pflege und gute Seelsorge gehören zusammen. Ganz besonders im Krankenhaus, wo Menschen an die Grenzen des Lebens geraten oder sich ausgeliefert fühlen, sind Beistand und Ermutigung nötig: Gott ist ansprechbar und Menschen auch. Dafür steht die Kirche im Krankenhaus mit ihren Gottesdiensten und Gesprächsangeboten ein. Die Krankenhausseelsorge ist ein offenes Angebot für alle Menschen in den Krankenhäusern, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit: für Patientinnen und Patienten, für ihre Angehörigen und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seelsorge im Klinikum Elmshorn

Pastorin Ingrid Fabian
Ruth Jessen
04121 7 98 -196

Seelsorge im Klinikum Itzehoe

Pastorin Mona Rieg
04821 7 72 -3990
m.rieg(at)kh-itzehoe.de


Notfallseelsorge

Erste Hilfe für die Seele: Notfallseelsorge beginnt oft erst dann, wenn Rettungsdienstkräfte und Feuerwehrleute gehen. Zuerst muss die medizinische Versorgung sichergestellt oder gar ein Wiederbelebungsversuche vorgenommen werden. Danach – gerade nach einem plötzlichen Todesfall oder nach der Überbringung einer Todesnachricht – beginnt die Seelsorge. Jetzt heißt es Zeit haben für die Angehörigen, Schweigen, Verzweiflung oder Wut aushalten, ein Ritual des Abschiednehmens anbieten und gestalten.

Niemand sieht ein schlimmes Ereignis voraus. Jeder Notfall kommt unvermittelt – wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Eben war die Welt noch in Ordnung. Und jetzt ist nichts mehr so wie vorher. Das lähmt, macht handlungsunfähig, traurig und manchmal auch wütend. Da tut es gut, wenn ein Mensch da ist: „Die Freunde setzten sich neben Hiob auf die Erde. Sieben Tage und sieben Nächte blieben sie so sitzen, ohne ein Wort zu sagen; denn sie sahen, wie furchtbar Hiob litt.“ (Hiob 2,13)

Das ist Notfallseelsorge. Erreichbar sein, sich rasch auf den Weg machen, fremden Menschen in einer schlimmen Situation nahe sein. Gemeindepastorinnen und -pastoren übernehmen zweimal im Jahr für eine Woche den Bereitschaftsdienst – sieben Tage und Nächte rund um die Uhr („24/7“). Sie tun diesen Dienst zusätzlich zu ihren täglichen Aufgaben. Sie werden alarmiert von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle, wenn es um Einsätze im häuslichen Bereich geht. Und wenn das Notfallhandy klingelt, dann hat die „Erste Hilfe für die Seele“ Vorrang vor Konfirmandenunterricht oder Kirchengemeinderat.

Für Einsätze im öffentlichen Bereich, also nach Verkehrsunfällen, Unfällen im Bahnbereich oder in der Schule, werden von der Leitstelle Kolleg*innen mit einer Spezialausbildung gerufen, die jedes Jahr an Zusatzschulungen teilnehmen. In unserem Kirchenkreis sind das Lothar Volkelt, Gritta Koetzold, Jörg Heinrich, Frank Mahlstedt und Gabriele Kliefoth für den Landkreis Steinburg und Britta Stender und Ulrich Palmer für den Landkreis Pinneberg.

Für größere Lagen wie beispielsweise Stumflut, Stromausfall oder goßen Lagen rund um das Festival Wacken Open Air sind als ausgebildete Fachberater*innen PSNV (Psychosoziale Notfallversorgung) Lothar Volkelt, Gritta Koetzold, Gabriele Kliefoth in den Katastrophenschutz Stab des Kreises Steinburg berufen worden und Frank Mahlstedt als Führungsassistent PSNV.

Die Notfallseelsorge ist ein Angebot an alle Menschen und achtet das Recht auf Selbstbestimmung sowie die religiöse und weltanschauliche Orientierung der Betroffenen. Bei den Einsätzen werden sie nicht missioniert. Wichtig ist es, Menschen in einer Notsituation nicht allein zu lassen und ihnen – falls gewünscht – seelsorgerischen Beistand zu geben. „Gut, dass Sie da waren!“ So enden die meisten Einsätze.

Pastorin Gabriele Kliefoth

gabriele.kliefoth(at)kk-rm.de

Eine Telefonnummer können wir nicht veröffentlichen. Notfallseelsorge wird ausschließlich über die kommunalen Leitstellen alarmiert.

Wenn Sie selbst Seelsorge suchen, wenden Sie sich bitte an ein Pastorat vor Ort oder an die Telefonseelsorge, rund um die Uhr kostenfrei erreichbar unter 11101