Sie haben Gesprächs- oder Beratungsbedarf?
- Sie haben ein Verdachtsfall von sexualisierter Gewalt durch hauptamtliche oder ehrenamtliche Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen der Kirche?
- Sie wollen es melden und davon erzählen?
- Sie haben übergriffiges Verhalten (mit Worten oder Taten) erlebt oder beobachtet?
- Ihnen wurde übergriffiges Verhalten (mit Worten oder Taten) anvertraut?
Sprechen Sie unsere Meldebeauftrage im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf, Maren Schlotfeld,an.
Pastorin Maren Schlotfeld
0160 847 56 94
maren.schlotfeldt@kk-rm.de
Nach einem klärenden Gespräch meldet die Pastorin den Vorfall dem zuständigen Propst. Dieser beruft einen Beratungsstab ein. Der Fall wird fachlich und rechtlich aufgearbeitet.
Oder wenden Sie sich an die UNA - Unabhängige Ansprechstelle.
0800-022099 (kostenfrei und anonym)
Auch kirchliche Mitarbeitende und Leitungspersonen können sich bei Unsicherheiten und Fragen zu diesem Thema anonym an die UNA wenden.
Weitere Anlaufstellen
Betroffene von sexualisierter Gewalt im Raum der evangelischen Kirche und der Diakonie können sich an die „Zentrale Anlaufstelle.help“ sowie an die landeskirchlichen Ansprechpersonen für Betroffene sexualisierter Gewalt wenden.
Ansprechpersonen für Betroffene sexualisierter Gewalt:
www.Anlaufstelle.help
www.ekd.de/Ansprechpartner-fuer-Missbrauchsopfer-23994.htm
Das bundesweite Hilfe-Portal/Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch ist ein Angebot der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs:
www.hilfe-portal-missbrauch.de/hilfe-telefon / 0800 22 55 530
Rund um die Uhr kann man sich ratsuchend und in Krisen an die Telefon-Seelsorge wenden:
Per Telefon: 0800 / 111 0 111, 0800 / 111 0 222 oder 116 123
Per Mail und Chat: www.telefonseelsorge.de
Vernetzungsplattform
BeNe (BetroffenenNetzwerk) ist ein Angebot für alle von sexualisierter Gewalt Betroffenen, unabhängig vom Tatkontext. BeNe bietet verschiedene Möglichkeiten der Vernetzung und ist barrierearm. Finanziert wird das Projekt durch die EKD nach einem Beschluss der Synode der EKD.
www.betroffenen-netzwerk.de

Was ist sexualisierte Gewalt?
Der Begriff bedeutet: Sexualität wird benutzt, um Gewalt und Macht zu zeigen. Der Begriff bezieht sich auf Gewalt, die gegen das Gesetz verstößt. Aber auch auf Übergriffe und Grenzverletzungen, die nicht so stark sind, um vor Gericht zu kommen.
Grenzen verletzen bedeutet: Man macht etwas, das ein anderer Mensch nicht möchte. Obwohl der Mensch klar sagt oder zeigt, dass er es nicht möchte.
Es gibt Dinge, die andere Menschen nicht machen dürfen. Zum Beispiel:
- Jemand nutzt seine Macht in einer Beratung oder Therapie aus, um sich sexuell zu befriedigen. Das ist nicht erlaubt. Auch wenn die andere Person es selbst möchte.
- Jemand umarmt eine andere Person, die das nicht mag.
- Jemand macht anzügliche Bemerkungen über das Aussehen oder das Verhalten eines anderen Menschen.
- Jemand missachtet die Persönlichkeitsrechte eines anderen. Zum Beispiel, indem er Fotos von jemand anderem ohne Erlaubnis im Internet zeigt.
Niemand muss sich das gefallen lassen. Niemand darf so etwas in seiner Arbeitsstelle tun.
Wie gehen wir im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf mit Hinweisen auf Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt um? Wer ist zuständig, was passiert im Fall einer Meldung – und welche Strukturen tragen Verantwortung?
In diesem Video geben Vertreter:innen aus dem Kirchenkreis, dem Kita-Werk und der Diakonie Einblick in unser Präventionskonzept. Sie erklären, wie wir arbeiten, welche Gremien beteiligt sind – und wie Betroffene, Mitarbeitende oder Beobachtende unterstützt werden können.
Schutzkonzept
Als Evangelische Kirche wollen mit Schutzkonzepten eine Atmosphäre von Achtsamkeit und Respekt fördern. Sexualisierte Gewalt soll bei uns keinen Raum haben.
Rahmenschutzkonzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt als pdf
Unser Kirchenkreis folgt dem Grundsatz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): Allen Anschuldigungen und Verdachtsmomenten im Kontext von Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung im kirchlichen Bereich ist unverzüglich nachzugehen. Die Verhinderung sexualisierter Übergriffe und der Schutz der Opfer haben dabei oberste Priorität. (EKD, 2012)
Weitere Informationen zur Prävention sexualisierter Gewalt von der Nordkirche
Präventionsbeauftragter
Als Präventionsbeauftragter berät und unterstützt Pastor Thomas Schollas Sie zu allen Fragen im Umgang mit dem Thema sexualisierte Gewalt. Bei Fragen zu Schutzkonzepten und ihrer Entwicklung z.B. in einer Kirchengemeinde hilft Ihnen Wiebke Bruns (wiebke.bruns@kk-rm.de ) weiter.