Frauenarbeit

Das Frauenwerk im November: Von der Dunkelheit zum Licht

Diesen Monat geht es um Gewalt gegen Frauen, die Trauertage im November und den Weg hin zum Licht im Advent. Gerade leuchtete noch die Farbenpracht des Herbstes. Dann beginnt der trübe November. Die Stürme fegen die letzten Blätter von den Bäumen, der Regen schlägt gegen die Fenster. Es wird früh dunkel. Und dann sind im November Gedenktage, die schwer wiegen.

Am 25. November der Internationale Tag gegen Gewalt. Jede 4. Frau in Deutschland erleidet häusliche Gewalt von Beleidigungen über Kontrolle aller Schritte bis zu körperlicher Gewalt. Am 21. November der Totensonntag. Dieser Tag lädt ein, an die Verstorbenen zu denken. 

In diesem Monat nehmen die Veranstaltungen des Frauenwerks die Themen von Gewalt, von Trauer und vom langsamen Hellwerden auf. Ein Weg wird angedeutet, der im eigenen Leben nicht in einem Monat gegangen werden kann. Es braucht Zeit und Unterstützung durch andere Menschen oder von Beratungsstellen, um den Mut aufzubringen, sich von dem gewalttätigen Mann zu trennen. Es braucht Zeit, um mit der Trauer leben zu lernen.

Das Frauenwerk mit Pastorin Schlotfeldt lädt herzlich ein zu den Veranstaltungen des Novembers:

Montag, 8. November 2021, 20 bis 21 Uhr (Online): Trauer aushalten Trauern ist ein schwerer Weg. Aushalten, dass ein geliebter Mensch nicht mehr da ist. Aushalten, dass jeder und jede allein die Trauer durchleben muss. An diesem Abend können sich Menschen austauschen, wie sie ihre Trauer erleben, und was oder wer vielleicht hilfreich ist.

Bitte melden Sie sich per E-Mail an : maren.Schlotfeldt@kk-rm.de

Mittwoch, 17. November 20 bis 21 Uhr (Online): Beten – Selbstgespräch oder Lebenshilfe. Ich möchte Sie einladen am Buß- und Bettag über das Beten nachzudenken. Ergibt sich in einer Zeit, in der Schweres durchlebt wird, ein besonderes Bedürfnis zu beten? Fällt das Beten in einer Krise eher leicht oder eher schwer? Ist es möglich, einfach Worte zu denken oder auszusprechen? Wohin gehen diese Worte? Bringt es etwas, zu beten? Nach einigen einführenden Gedanken besteht die Möglichkeit zum Gespräch und zur praktischen Übung.

Bitte melden Sie sich per E-Mail an Maren.Schlotfeldt@kk-rm.de

Donnerstag, 25. November 2021, 12 Uhr (Präsenz): Andacht zum internationalen Tag gegen Gewalt. An diesem Tag finden viele Aktionen im Kreis Steinburg und im Kreis Pinneberg statt. Auf den Internetseiten der Gleichstellungsbeauftragten in den jeweiligen Orten und in den Zeitungen finden Sie Informationen dazu. Eine Andacht gibt der Klage über die Gewalt Worte und sucht nach Ermutigung und Hoffnungszeichen. An vielen Gebäuden wird eine Orangefarbende Beleuchtung zu sehen sein, ein Zeichen zur Ächtung von Gewalt: #OrangeYourCity

Ort: Itzehoe, St. Laurentii-Kirche, Kirchenstraße. Anmeldung ist nicht erforderlich, aber bringen Sie bitte einen Nachweis mit, ob Sie getestet, genesen oder geimpft sind.

Freitag, 26. November 2021, 9 bis 11 Uhr (Präsenz): Frühstück und Gespräch: Ausblick auf den ersten Advent. Mit einem guten, geselligen Frühstück beginnt die Veranstaltung. Dann ist Zeit für einen Impuls und Gespräch. Der November neigt sich seinem Ende zu. Trauer oder Gewalt bleiben. Der Ausblick auf den ersten Advent kann andeuten, dass es langsam heller wird. Langsam weitet sich der Blick. Trauer wird erträglicher. Mut kann wachsen, neue Schritte zu gehen. Weil andere Menschen da sind, die unterstützen. Weil eigene Kräfte stärker werden. Vielleicht noch nicht in diesem Jahr. Das erste Licht im Advent lässt die Hoffnung zu, dass Umstände besser werden. Dazu sind das eigene Wollen, die eigenen Kräfte und hilfreiche Menschen notwendig. Und das Vertrauen, dass Gott mitgeht durch die Tiefen und mithilft, dass es heller wird, kann Halt geben.

Ort: Elmshorn, Gemeindehaus bei der Stiftskirche, Friedensallee 35. Bitte melden Sie sich per E-Mail an: Maren.Schlotfeldt@kk-rm.de. Bringen Sie bitte einen Nachweis mit, ob Sie getestet, genesen oder geimpft sind. Kosten für das Frühstück: 4 Euro

„Es war ein anderer Sommer. Es war ein anderes Jahr. Kopfüber, seltsam, nichts wie es war.“ Ein Lied von der Band „Silbermond“ beschreibt wie anders dieser Sommer war für uns alle, die wir unter den Bedingungen der Corona-Pandemie leben und arbeiten mussten.

Für mich persönlich war dieser Sommer auch ein anderer, weil ich längere Zeit erkrankt war. Während meiner Abwesenheit ruhte die Arbeit im Frauenwerk einige Monate. Nun bin ich wieder einsatzbereit und freue mich auf  Begegnung, Austausch, Gottesdienste, Pilgerwege, Gespräche über Glaubens- und Lebensfragen und Aktionen zu gesellschaftspolitischen Themen.

Leider werden die Möglichkeiten, sich persönlich zu treffen, noch weiterhin eingeschränkt bleiben. Daher werden wir digital neue Wege der Begegnung  gehen. „Ich lehn mich in die Zukunft. Bin dankbar dass ich dich hab“ heißt es an anderer Stelle in dem Lied. Die besten Möglichkeiten finden, um einander zu stärken, zu ermutigen und gemeinsam etwas zu bewegen, dafür werden der Beirat des Frauenwerks und ich weiter engagiert sein.

Wenn Sie weiteres Aktuelles zu unserer Arbeit erfahren wollen, können Sie auf der Homepage des Frauenwerks schauen www.frauenwerk-rantzau-muensterdorf.de oder Beiträge auf www.facebook.com/FrauenwerkRantzauMuensterdorf  verfolgen.

Gottes Segen begleite uns alle.

Herzliche Grüße vom Beirat und von Pastorin Maren Schlotfeldt

Frauenwerk Rantzau-Münsterdorf

Kirchenstraße 1
25335 Elmshorn