Die Mittel fließen in mehrere Bereiche, die den Kirchenkreis langfristig stärken sollen – von Bauprojekten über Stiftungen bis hin zu Rücklagen für Risiken.
1. Baumaßnahmen
- 500.000 € für die Sanierung der St.-Nikolai-Kirche (bereits beschlossen)
- 650.000 € für das Haus der Kirche in Itzehoe (ergänzend zur Sonderrücklage)
2. Unterstützung der Kirchengemeinden
- 400.000 € für eine Sonderausschüttung an alle Kirchengemeinden (mit dem Haushalt 2026 ausgezahlt)
- 200.000 € für die Zusammenschluss-Hilfe: Jede neue fusionierte Gemeinde erhält einmalig 10.000 € für den Fusionsaufwand (rückwirkend ab 1.1.2026)
3. Stiftungen im Kirchenkreis
- 1.400.000 € zur Stärkung der neuenKirchenkreisstiftung und der Gemeindestiftungen
- 300.000 € für die Spendenverdopplung: Der Kirchenkreis verdoppelt Spenden an Stiftungen bis zu dieser Gesamtsumme
4. Rücklagen für Stabilität und Risiken
- 1.000.000 € für die Betriebsmittelrücklage (vom Rechnungsprüfungsamt ausdrücklich empfohlen)
- 650.000 € für den Fonds für Risikovorsorge – das ist der Nothilfefonds, der Gemeinden unterstützt, die ihre Defizite nicht mehr ausgleichen können.
5. Allgemeine Ausgleichsrücklage
- 1.023.527,86 € fließen in die allgemeine Ausgleichsrücklage, um den Haushalt langfristig zu stabilisieren.
Die Mittelverwendung folgt zwei Leitlinien:
- Stärkung der Substanz durch Bauprojekte, Stiftungen und Rücklagen
- Unterstützung der Gemeinden durch Sonderausschüttungen, Fusionshilfen und den neuen Nothilfefonds

