Kupferrohre an Kirchen: Hinweise zum Schutz vor Diebstahl

Natalie Lux

Einige Kirchengemeinden haben Kupferrohre an ihren Gebäuden verbaut. Damit diese möglichst gut geschützt sind, hat die Bauabteilung des Kirchenkreises einige einfache und kostengünstige Maßnahmen zusammengestellt, die Gemeinden direkt umsetzen können.

1. Schraubverbindungen sichern   Rohrschellen sollten mit schwer lösbaren Schrauben befestigt werden – z. B. Sicherheitsschrauben mit Sonderantrieb, verdeckten Verschraubungen oder mechanisch gesicherten Schrauben. Normale Schellen sind stabil, aber nicht automatisch diebstahlsicher.

2. Unteres Fallrohrstück schützen   Das untere Rohrende sollte so befestigt sein, dass es nicht einfach herausgezogen werden kann. Ideal ist eine Sicherung, die hinter dem Rohr oder innerhalb der Fügung liegt.

3. Rohrstöße verlöten   Bei Kupfer können Rohrstöße – je nach handwerklicher Ausführung – verlötet werden. Wichtig: Befestigungsmittel müssen materialverträglich sein. Edelstahl eignet sich deutlich besser als verzinkter Stahl, um Kontaktkorrosion zu vermeiden.

Hinweis für denkmalgeschützte Gebäude:   Sicherungen müssen sich in das Erscheinungsbild einfügen und mit der Denkmalpflege abgestimmt sein.

Diese Hinweise können für alle Gemeinden hilfreich sein, die noch Kupferrohre verbaut haben. Die Maßnahmen sind unkompliziert, günstig und können Diebstähle deutlich erschweren.

Veröffentlicht am Di. 06.10.2026