Auf der Rückfahrt von einem kleinen Elbspaziergang. Im Kirchgarten an der Straße grüßt ein Banner BLEIBT BEHÜTET! Wie wohltuend! Ich fühle mich angesprochen. Das ist in dieser turbulenten Zeit Balsam für meine Seele!
Behütet bleiben – das brauche ich! Behüten kann ich mich nicht selbst. Aber ich wünsche es mir aus tiefster Seele. Behütet bleiben, nicht nur vor Krankheit und Sorgen – sondern auch mitten drin.
Behüten kann nur unser großer Gott, dem alle Gewalt gegeben ist, im Himmel und auf Erden! Der Schutz des Höchsten ist ein großartiges Angebot an seine Kinder. Welcher Zuspruch greift tiefer oder umfasst mehr? Geborgensein auch in Not, Getragenwerden mit unseren Sorgen, Gehaltenwerden trotz vieler Ängste! Das gilt es anzunehmen und auszuprobieren.
„Der Herr ist mein Hirte“ heißt es schon im 23. Psalm, der Menschen in Notsituationen zum Stecken und Stab geworden ist. Dieser gute Gott will uns durch Jesus Christus täglich begleiten. Wir brauchen nicht nach anderen Gehhilfen oder Trostpflastern Ausschau zu halten.
Wie schwach klingt dagegen das gutgemeinte „Bleib gesund“ oder „Alles wird gut“. Menschen grüßen oder verabschieden sich damit. Oft von Herzen kommend und ehrlich gemeint. Wer möchte nicht gesund bleiben und für alles ein gutes Ende erleben? Das ist es, was wir uns wünschen! Deshalb sollten wir festhalten: Gott will uns behüten! Und was Er zusagt, das hält Er gewiss!
In diesem Sinne BLEIBT BEHÜTET!
Karin Schaffrik, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Elmshorn
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