Foto vom Friedhof Borsfleth

Willkommen, Borsfleth - Synode stärkt Friedhofswerk

Natalie Lux

Der kleine Dorffriedhof Borsfleth tritt dem Friedhofswerk bei. Friedhofswerk-Geschäftsführer Thomas Roßmann informierte zugleich über weitere Gespräche und den Stand der Dinge im Friedhofswerk. 

Die Kirchenkreissynode hat in ihrer Tagung am 8. November die Übernahme der Trägerschaft für den Friedhof Borsfleth beschlossen. Grundlage ist ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen der Kirchengemeinde Borsfleth und dem Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf, der zum 1. Januar 2026 in Kraft tritt.

Der Friedhof umfasst rund 6.000 Quadratmeter mit etwa 200 Grabstätten und liegt direkt an der Kirche. Er hat durchschnittlich vier Bestattungen pro Jahr und kein eigenes Personal. Durch den Beitritt wächst das Friedhofswerk auf elf Mitglieder.

Die Synode wurde zugleich über den Stand des Friedhofswerks informiert: Nach dem jüngsten Beitritt von Kollmar-Neuendorf laufen Gespräche mit weiteren Gemeinden in Hohenlockstedt, Brokdorf und Glückstadt. Horst hat dem Beitritt bereits zugestimmt. Insgesamt betreut der Kirchenkreis 34 Friedhöfe. Ziel ist es, die christliche Bestattungskultur flächendeckend zu erhalten und die hoheitlichen Friedhofsteile langfristig zu sichern – unterstützt durch moderate Einnahmen aus gewerblichen Bereichen.

Veröffentlicht am So. 09.11.2025