Manchmal entsteht in kleiner Runde genau das, was im Alltag oft fehlt: Raum für ehrliche Gespräche. Beim ersten Vernetzungstreffen von Religionspädagogin Madita Hansen kamen Mitarbeitende aus Kitas, Diakoninnen und ein Pastor zusammen und nutzten die Gelegenheit für einen Austausch.
Themen, die bewegen
Im Mittelpunkt standen Fragen, die viele Einrichtungen beschäftigen – allen voran der Umgang mit Tod und Trauer. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, wie Kinder sensibel begleitet werden können, etwa durch selbst gestaltete Trauerkoffer, die ihre eigenen Gedanken und Fragen aufgreifen.
Praxisnah und alltagsbezogen
Auch ganz praktische Aspekte spielten eine wichtige Rolle:
- Rituale und wiederkehrende Abläufe
- Lieder und kreative Methoden
- Materialien für Geschichten, Spiele und Bastelangebote
Deutlich wurde: Gerade Vertrautes gibt Kindern Sicherheit – oft mehr als neue Impulse.
Glauben erfahrbar machen
Religionspädagogik lebt davon, Kinder aktiv einzubeziehen. Ob durch Geschichten, Spiele oder Projekte – wichtig ist, dass Glaube greifbar wird und verschiedene Sinne anspricht. Gleichzeitig braucht es Offenheit: Kinder dürfen eigene Gedanken entwickeln und unterschiedliche Perspektiven kennenlernen.
Miteinander verbunden bleiben
Neben vielen Impulsen entstand auch der Wunsch nach weiterer Vernetzung. Materialien wurden geteilt, Ideen gesammelt und neue Themen angestoßen. Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmenden eine Segenskarte – als Zeichen der Wertschätzung und Ermutigung für ihre Arbeit. Ein gelungener Auftakt, der zeigt: Wenn Menschen ihre Erfahrungen teilen, entsteht neue Kraft für den Alltag.
Weitere Veranstaltungen im Juni
Lichtmomente im Jahreskreis, 17. Juni, 9:30 -13:30 Uhr, Haus der Begegnung Elmshorn
Spuren im Herzen - Sprachfähig im Glauben, 25. Juni, 9:30-13:30 Uhr, Jugendkirche Itzehoe
Weitere Informationen gibt's hier: Kita & Glaube | Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf

