Um die Qualitätsentwicklung weiter zu stärken, schafft das Kita-Werk Rantzau-Münsterdorf erstmals eine Stelle für das Qualitätsmanagement auf Trägerebene. Ab 1. August übernimmt Martina Groß diese Aufgabe im Umfang von zehn Wochenstunden.
Die 37-Jährige bringt dafür langjährige Erfahrung im Qualitätsmanagement evangelischer Kindertagesstätten mit. Bereits vor ihrem Eintritt in das Kita-Werk war sie Qualitätsbeauftragte einer katholischen Kindertageseinrichtung im Kreis Pinneberg und begleitete dort im Jahr 2015 die Zertifizierung sowie später die Rezertifizierung der Einrichtung.
Seit 2018 arbeitet sie im Kita-Werk Rantzau-Münsterdorf. Zunächst war sie als Qualitätsbeauftragte und pädagogische Fachkraft in der Evangelischen Kita Birkennest tätig. Anschließend übernahm sie die Aufgabe der stellvertretenden Leitung in mehreren Einrichtungen im Raum Itzehoe. Seit 2021 leitet sie die Evangelische Kita Farbenfroh in Krempe, die sie gemeinsam mit ihrem Team erfolgreich rezertifizieren ließ.
2024 schloss Martina Groß die Weiterbildung zur internen Auditorin ab. In dieser Funktion überprüft sie Qualitätsstandards in Kindertageseinrichtungen und begleitet deren kontinuierliche Weiterentwicklung. Seit Anfang 2025 führt sie selbst interne Audits durch. Darüber hinaus absolvierte sie eine Weiterbildung zur Sozialfachwirtin mit den Schwerpunkten Führung, Organisation und Qualitätsentwicklung.
Qualität gemeinsam weiterentwickeln
Zu den Aufgaben der neuen Qualitätsbeauftragten gehört es, die Kindertagesstätten des Kita-Werks bei der Weiterentwicklung ihres Qualitätsmanagements zu begleiten und zu beraten. Sie koordiniert die internen Audits, begleitet externe Zertifizierungen und unterstützt Einrichtungen und Teams auf dem Weg zur Zertifizierung beziehungsweise Rezertifizierung. Darüber hinaus arbeitet sie eng mit den Kita-Leitungen, der Fachberatung und der Geschäftsführung des Kita-Werks zusammen.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Zusammenarbeit mit dem Verband evangelischer Kindertagesstätten in Schleswig-Holstein (VEK). Martina Groß wirkt an der Weiterentwicklung und Aktualisierung des Qualitätshandbuchs mit und entwickelt das religionspädagogische Profil des Kita-Werks weiter. Außerdem wird sie neue Kita-Leitungen in das Qualitätsmanagement und das Bundesrahmenhandbuch einarbeiten. Perspektivisch sind zudem Kooperationen mit Fachschulen geplant, um das Thema Qualitätsmanagement bereits in der Ausbildung angehender pädagogischer Fachkräfte zu verankern.
Grundlage der Qualitätsentwicklung ist das BETA-Rahmenhandbuch bzw. Bundesrahmenhandbuch, das verbindliche Standards für evangelische Kindertageseinrichtungen definiert. Einrichtungen, die die Zertifizierung oder Rezertifizierung nach diesen Vorgaben erfolgreich absolvieren, erhalten das Evangelische Gütesiegel BETA des Verbandes evangelischer Kindertagesstätten in Schleswig-Holstein (VEK).
„Ich freue mich sehr darauf, die Teams künftig noch intensiver begleiten zu können“, sagt Martina Groß. „Besonders spannend finde ich es, gemeinsam mit den Einrichtungen herauszuarbeiten, was jede Kita einzigartig macht. Jede Einrichtung hat ihre eigenen Stärken.“
Qualitätsmanagement als Zukunftsaufgabe
Mit der neuen Stelle stärkt das Kita-Werk Rantzau-Münsterdorf die systematische Qualitätsentwicklung. Regelmäßige interne und externe Audits tragen dazu bei, pädagogische Standards zu sichern, Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln und das evangelische Profil der Einrichtungen zu stärken.
Martina Groß versteht ihre neue Aufgabe dabei ausdrücklich als Unterstützung der Teams: „Mir ist wichtig, dass die Audits nicht als Prüfung erlebt werden, sondern als Chance zur Weiterentwicklung. Genau dabei möchte ich die Einrichtungen begleiten.“
Die neue Aufgabe übernimmt sie zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als Leiterin der Evangelischen Kita Farbenfroh in Krempe.

