Die Ökumenische Woche zeigt, wie vielfältig und lebendig christliche Gemeinschaft in Elmshorn ist. Zum ersten Mal gestalten die evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinden ein gemeinsames Programm im Rahmen der vor einem Jahr gegründeten Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Unter dem Motto „Miteinander geht!“ laden sie dazu ein, Neues zu entdecken, Vertrautes zu vertiefen und Menschen aus anderen Traditionen kennenzulernen. Die Woche bietet musikalische Highlights, offene Gesprächsformate, einen Filmabend, Kinderaktionen, Taizé‑Gebet, Frühstückstreffen und vieles mehr. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei; nur für einzelne Formate ist eine Anmeldung nötig.
Dass die Ökumene in Elmshorn trägt, wurde bereits bei der Pressekonferenz zur ACK deutlich. Samuel Liebmann (Gemeinschaft in der Evangelischen Kirche) brachte es auf den Punkt: „Mich begeistert das Zusammenkommen der christlichen Gemeinschaft.“ Hans‑Peter Mumssen, Pastor im Christus‑Zentrum Arche, ergänzte: „Da, wo Christen sich suchen, will ich dabei sein.“ Für Annette Tauch aus der katholischen Pfarrei Heiliger Martin ist die ACK vor allem ein Raum der Entdeckungen: „ACK heißt Neues entdecken.“ Catana Dargel‑Jermies (Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde) betonte die Bedeutung verlässlicher Beziehungen: „Ich bin überzeugte Netzwerkerin – und ich glaube, das brauchen wir auch in Zukunft.“ Und Karin Johannigmann, Pastorin der Emmaus‑Kirchengemeinde, erinnerte daran, wie sehr die Vielfalt der Konfessionen prägt: „In Elmshorn ist für jeden Glauben und Lebenslauf etwas dabei.“ Sie selbst, sagte sie, wäre ohne die katholische Kirche gar nicht evangelische Pastorin geworden.
Die Ökumenische Woche möchte genau diesen Geist sichtbar machen: ein Miteinander, das Unterschiede nicht überdeckt, sondern als Bereicherung versteht. Begegnung, Neugier und Austausch stehen im Mittelpunkt – über Gemeindegrenzen hinweg.
Das vollständige Programm ist online zu finden unter www.ack‑elmshorn.de
Zur ACK Elmshorn haben sich neun evangelische, katholische und freikirchliche Gemeinden zusammengeschlossen. Trotz unterschiedlicher Prägungen verbindet uns mehr, als uns trennt: das Vertrauen in den gleichen Gott, die Botschaft Jesu Christi, der Auftrag zur Nächstenliebe und der Wunsch nach Gemeinschaft. In gemeinsamen Gottesdiensten, Aktionen und Veranstaltungen wird sichtbar, dass christlicher Glaube Brücken baut und Menschen zusammenführt. „Bewahrt die Einheit des Geistes durch das Band des Friedens“ (Epheser 4,3). In einer Zeit voller Spannungen ist gelebte Ökumene ein ermutigendes Zeichen. Sie lädt ein zum Zuhören, zum Austausch und zum gemeinsamen Handeln.

