Katharina Davis, Afrikareferentin der Nordkirche, betonte, dass Kultur und Gesellschaft dort zwar ganz anders seien, doch gerade die Offenheit im Reden über Glauben und Gebet beeindrucke. Mit einer jungen Bevölkerung – 70 Prozent sind unter 35 Jahre – sei die Situation zwar nicht vergleichbar. Aber es entstehe eine Dynamik, die auch uns ermutigen könne, über den Tellerrand zu schauen. Fortschritt, so betonte sie, entstehe selten isoliert, sondern durch Begegnung, Mischung und internationale Kooperation. Wichtig sei, den eurozentristischen Blick zu überwinden und zu erkennen: Lernen geschieht in beide Richtungen.
Steffen Paar beschrieb die Reise als Spiegel: Man begegne sich gegenseitig, mache sich immer wieder neu auf den Weg und nehme die Mahnung mit, auch die eigenen Traditionen im Blick zu behalten.
Alessa Pieroth hob hervor, dass die afrikanische Kommunikationskultur nicht eins zu eins übernommen werden müsse. Dennoch sei es wichtig, auch hier mutiger zu kommunizieren und den Glauben ins Gespräch zu bringen.
Wer die Gruppe kennenlernen und in den Austausch treten möchte, hat dazu Gelegenheit bei zwei Vorträgen:
12. Februar, 18.30 Uhr, Gemeindehaus Thomaskirche Elmshorn
15. Februar, 18.30 Uhr, Kirche St. Michaelis Itzehoe

