Kollekte für die Notfallseelsorge: Hilfe, die bleibt, wenn die Worte fehlen

Wenn das Leben plötzlich aus den Fugen gerät, ist die Notfallseelsorge an der Seite der Betroffenen. Sie schenkt Zeit, Präsenz und Halt in Momenten, in denen die Welt stillsteht. Mit Ihrer Kollekte am 5. April unterstützen Sie diesen unverzichtbaren Dienst unserer Kirche.

Manche Momente im Leben reißen den Boden unter den Füßen weg. Ein unerwarteter Todesfall zuhause. Die Polizei, die eine schlimme Nachricht überbringen muss. Ein Ereignis im öffentlichen Raum, das Menschen aus ihrem Alltag katapultiert. In solchen Stunden steht die Welt still. Und genau dann ist die Notfallseelsorge da. 

Die Notfallseelsorge begleitet Menschen unmittelbar nach belastenden Ereignissen – im häuslichen Umfeld ebenso wie im öffentlichen Raum. Sie bietet keine schnellen Antworten und keinen vorschnellen Trost. Sie schenkt Zeit. Sie lässt Raum für Schmerz, Sprachlosigkeit, Leere, Wut und Tränen. Und sie bleibt an der Seite der Betroffenen, wenn sonst alles zusammenbricht. 

Zum Dienst aller Pastor*innen gehören regelmäßige Bereitschaftszeiten in der Notfallseelsorge. Darüber hinaus engagieren sich im öffentlichen Bereich auch qualifizierte Ehrenamtliche, die diesen wichtigen Dienst mittragen. Die Notfallseelsorge macht dabei keinen Unterschied nach Herkunft oder Religion – sie ist einfach da, wo Menschen in Not Hilfe brauchen. So bekommt Gottes Mitgehen in der Dunkelheit ein Gesicht. 

Für diese Aufgabe sammeln wir heute die Kollekte. 

Mit Ihrer Unterstützung finanzieren wir Fortbildungen, Einsatzmaterial, Ausstattung und die Begleitung der Ehrenamtlichen. Jede Spende hilft unmittelbar, Menschen in extrem belastenden Lebenssituationen beizustehen. 

Wir danken Ihnen herzlich im Namen aller, die diesen Dienst tun. 

Ihre Beauftragte für Notfallseelsorge im Kirchenkreis, Pastorin Koetzold, und Propst Steffen Paar

Veröffentlicht am Mi. 11.03.2026