Thomas Schollas, Präventionsbeauftragter des Kirchenkreises, berichtete der Synode über den Stand der Schutzkonzepte zur Prävention sexualisierter Gewalt. Er erinnerte daran, dass die Nordkirche 2018 als erste Landeskirche ein eigenes Präventionsgesetz verabschiedet hat.
Auf Grundlage des vom Kirchenkreis entwickelten Rahmenschutzkonzepts sind alle kirchlichen Träger verpflichtet, eine Risikoanalyse durchzuführen und ein eigenes Schutzkonzept zu erstellen. Diakonin Wiebke Bruns, die die Präventionsarbeit mit sechs Wochenstunden unterstützt, hat zahlreiche Gemeinden auf diesem Weg begleitet.
27 Schutzkonzepte liegen inzwischen vor – ein guter und wichtiger Schritt. Viele Gemeinden haben Bausteine aus dem Rahmenschutzkonzept übernommen und um ihre örtlichen Besonderheiten ergänzt. Schollas gab zu allen Konzepten Rückmeldungen: Manche mussten aus rechtlichen Gründen nachgebessert werden, anderes aus fachlicher Sicht. Die meisten Anpassungen konnten schnell umgesetzt werden.
Gleichzeitig betonte er: Schutzkonzepte sind nie abgeschlossen. Sie müssen regelmäßig weiterentwickelt und vor allem sichtbar gemacht werden. Einige Kirchengemeinden haben ihre Konzepte bereits veröffentlicht – auf der Website oder als Plakat im Gemeindehaus. Insgesamt seien es aber noch zu wenige, so Schollas.
Die Fortbildungen, die Wiebke Bruns anbietet, sind gut nachgefragt. Besonders positiv hob Schollas die 25 Ansprechpersonen hervor, die die Gemeinden benannt haben: „Ich bin begeistert von ihrem Engagement – die Treffen mit ihnen waren durchweg konstruktiv und ermutigend.“ Der Arbeitskreis Prävention werde bei Bedarf einbezogen.
Erfreulich ist auch: Seit eineinhalb Jahren gab es keine Meldung sexualisierter Gewalt im Kirchenkreis. Für Schollas ist das ein Zeichen dafür, dass die intensive Arbeit Wirkung zeigt: Kirche werde zunehmend als ein Ort wahrgenommen, der Verantwortung übernimmt und Sicherheit schafft.
Schutzkonzepte zur Prävention sexualisierter Gewalt
Thomas Schollas Präventionsbeauftragter
Nordkirche war die erste die ein Präventionsgesetz auf die Beine gestellt hat 2018
Auf grndlage des Rahmenschutzkonzepts (dies hat der Kirchenkreis erstellt) soll jeder kirchl Träger eine Risikoanalyse durchführen und
Diakonin Wiebke Bruns - unterstützt mit 6 WOchenstunden die Präventionsarbeit - hat sich auf den Weg gemacht und Gemeinden begleitet auf dem Weg zu einem Schutzkonzept
27 Schutzkonzepte bisher vorliegen - das ist gut. Die meisten Gemeinden haben Bausteine aus dem Rahmenschutzkonzept aus dem des KK benutzt und um örtliche Besonderheiten ergänzt.
Schollas hat Rückmeldungen gegeben - einiges musste nachgearbeitet werden, wenn es z.B. den Rechtsanforderungen nicht genügte. Die meisten konnten schnell eingearbitet werden.
Manches musste aus fachlicher Sicht nachgearbeitet werden.
Schutzkonzepte sind nie abgeschlossen! An denen wird immer weiter gearbeitet. Und sie sollen nicht in der Schublade verschwinden, sondern veröffentlcht werden.
Manche KG haben sie auf die Webseite gestellt, andere Plakate damit gemacht. Manche hatten sie gar nicht.
Bisher aber nur sehr wenige auf den Webseiten der Gemeinden!
Fortbildungen mit Bruns sind gut nachgefragt.
Ich bin begeistert von den Ansprechpaersonen, die die Gemeinden benannt haben. Es sind 25 und die Treffen mit denen habe ich als sehr positiv erlebt.
Arbeitskreis Prävention wird eingeladen wenn Bedarf.
Seit 1,5 Jahren keine Meldung wegen sexualisierter Gewalt.
Mit all dieser Arbeit ist Kirche zu einem Ort gewoden der nicht mehr als unsicherer Ort empfunden wurde

