Madita Hansen ist zuständig ist sie für 46 Kindertagesstätten im Kirchenkreis, die sie fachlich begleitet und in religionspädagogischen Fragen unterstützt.
Hansen, die in Glückstadt lebt und eine Weiterbildung zur systemischen Beraterin absolviert hat, formulierte ihren zentralen Wunsch klar: „Ich möchte Angebote schaffen, die Kitas entlasten und ihre Arbeit verbessern.“ Erste Schritte sind bereits sichtbar. Beim jüngsten Vernetzungstreffen seien „direkt neue Ideen entstanden“ – genau diese gemeinsame Kreativität wünsche sie sich für die Zukunft.
Mit „Lichtmomenten im Jahreskreis“ hat bereits eine Fortbildung stattgefunden, in der es darum ging, Höhepunkte des Kirchenjahres mit Kindern erfahrbar zu machen. Gleichzeitig möchte Hansen Formate anbieten, in denen Erzieherinnen und Erzieher sich mit ihrem eigenen Glauben auseinandersetzen können.
Für die kommenden Monate sind weitere Schwerpunkte geplant:
- „Regenbogen des Glaubens“ – ein Angebot zur Frage, wie pädagogische Fachkräfte mit unterschiedlichen Religionen umgehen und dabei ihre eigene Haltung bewahren können.
- „Zwischen Himmel und Sandkasten“ – ein Format, das Glaubensthemen alltagsnah in den Kita-Kontext übersetzt.
- Fortbildung zur Jahreslosung 2027, die Ende des Jahres stattfinden wird.
Darüber hinaus sind Teamtage in Kitas, Seminare für Auszubildende – etwa für die praxisintegrierte Ausbildung (PIA) – sowie weitere bedarfsorientierte Angebote möglich.
Hansen machte deutlich, dass sie die Vielfalt der Einrichtungen als große Stärke sieht: „Ideen sollen von allen kommen.“ Ihr Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen genau das gelingt – für die Kinder, für die Teams und für eine religionspädagogische Arbeit, die trägt.

