Kim arbeitet seit dem 1. Mai 2026 als Pastor im Probedienst im Pfarrsprengel St. Laurentii-St. Martin-Thomas Itzehoe auf der Pfarrstelle mit Sitz in Oelixdorf. Nach dem Vikariat in Rellingen ist dies seine erste Pfarrstelle in der Nordkirche. Als Pastor hatte Kim jedoch bereits in der koreanischen Gemeinde in Hamburg gearbeitet.
Als der Musikzug Oelixdorf mit der festlichen Eingangsmusik begann, erhoben sich die rund 200 Mitfeiernden des Gottesdienstes. Nach den Mitgliedern des Kirchengemeinderates zogen weitere Mitwirkenden und Pastor*innen ein. Am Ende des Zuges begleitete Propst Steffen Paar Pastor Kim. In seiner Ansprache zeichnete Paar Stationen aus dem Werdegang von Kim nach und malte mit einem Bibelwort Kleidungsstücke nach, die einem Pastor und Christenmenschen gut stehen: Kraft, Liebe und Besonnenheit. Er sei sehr dankbar, so Paar, dass sich Kim so offen in seinem Glauben und seiner Hingabe an die Berufung zeige.
Ebenso ermutigte er ihn, zusammen mit anderen auf nötige Grenzen zu achten, um selbst immer wieder Kraft zu tanken. Einen großen Dank sprach der Propst den Menschen aus, die in der Vakanz das Gemeindeleben gestaltet hatten. Neben Pastor Henke als Vertretungspastor waren dies Tatjana Gerber im Kirchenbüro, Prädikant Jürgen Heinecker, die Mitglieder des Kirchengemeiderates mit Jasmin Holm als Vorsitzender und das Kita-Team unter der Leitung von Karen Möller.
Nach einem auf Pastor Kim umgedichteten Lied, das Mitarbeitende aus der Kita sangen, wurde er für seinen Dienst in Oelixdorf gesegnet. Mitwirkende waren neben Propst Paar und Bettina von Krauß vom Kirchengemeinderat Vertreter aus den anderen beiden Kirchengemeinden des Pfarrsprengels: Prädikant Hermann Nikolei für die Thomasgemeinde und Pastorin Dr. Wiebke Bähnk und Pastor Matthijs van Zwieten de Blom für die Innenstadtgemeinde. Konfettiregen von Propst Paar und langer Applaus der Gemeinde beendeten dann den Teil der offiziellen Begrüßung im Gottesdienst.
In seiner Predigt nahm Kim Bezug auf den ersten lutherischen Missionar in Korea, der 1832 dort sein Wirken begann und auf die Spuren seines eigenen Glaubens und dem Weg bis nach Oelixdorf. Mit Blick auf die biblische Geschichte der Heilung des Gelähmten erzählte er von seinen Erfahrungen des Getragenseins und der Bedeutung von Jesus Christus für Menschen und Kirche. Grußworte vom Kirchengemeinderat, von den Pfarrkolleg*innen und von Bürgermeister Möller aus Oelixdorf rundeten diesen Gottesdienst ab.
Bei Getränken, einem reichhaltigen Buffet und zahlreichen Gesprächen auf dem Platz vor der Kirche klang dieses besondere Ereignis aus. Kwangchul Kim nach diesem Tag gefragt sagte: „Ich bin sehr dankbar, hier zu sein und so gut aufgenommen worden zu sein. Ich freue mich auf die Arbeit mit den Menschen und das, was wir zusammen hier gestalten werden.“

