Dem Gedanken standzuhalten, dass das Ende meines irdischen Lebens mit jedem Augenblick dichter an mich heranrückt – gar nicht einfach.
Lieber nicht weiter drüber nachdenken? Unangenehme Themen wie „Altern“, „Krankheit“ und „Tod“ aus dem alltäglichen Leben „ausquartieren“ – ins Altenheim, ins Krankenhaus, auf den Friedhof? Lieber doch alles „auf die lange Bank schieben“, solange es geht?
Aber die wichtige Frage bleibt ja: Wie gehe ich damit um, dass jeder Lebenstag mich dichter an mein Lebensende heranführt?
Gott sei Dank finden wir in der Bibel gute und tragfähige Antworten – zu dieser Frage wie auch zu anderen wichtigen Lebensthemen. Über Jahrtausende „gereifte“ und im Leben vielfach bewährte Weisheiten werden hier zu guten Wegweisungen mit „Tiefgang“, die uns helfen, unser Leben so zu führen, dass es im Rückblick – und auch in Gottes Augen! – eine erfüllte, gesegnete Zeit war. Wer so gelebt hat, der kann das irdische Leben mit Zuversicht loslassen, kann weitergehen und hinübergehen: über die Schwelle des Todes in das ewige, unsterbliche Leben bei Gott.
Wer das weiß und so lebt, muss den Tod nicht fürchten. Auch nicht das Älter- und Altwerden. Gerade im Wissen um unsere Vergänglichkeit dürfen wir Gott um Weisheit für unser Leben bitten (Psalm 90,12). Am Anfang jener Weisheit steht die Ehrfurcht vor Gott selbst (Sprüche 1,7), der uns Weisheit schenkt, wenn wir ihn darum bitten (Jakobus 1,5). Der Inbegriff aller Weisheit ist übrigens kein Geringerer als Jesus Christus: Er ist Gottes Weisheit „in Person“ (1. Korinther 1,30).
Herzlich grüßt Sie
Ihr Pastor A. James Findeisen-MacKenzie

