Mord und Totschlag

Pastor Jens Siebmann, Beidenfleth und Wewelsfleth: Kain und Abel – die erste Geschichte der Menschheit von Mord und Totschlag. Erschütternd: schon auf den allerersten Seiten der Bibel geht es damit los, ...

dass ein Bruder den anderen umbringt. Und das zieht sich durch bis auf den heutigen Tag.

Kain und Abel – Stoff für unzählige Predigten.

Nur ein Gedanke dazu: Menschen neigen manchmal dazu, das, was sie für Recht halten, in die eigene Hand zu nehmen. Schon Kain ahnte das. Er hatte die Angst: wer mich in Zukunft findet, der schlägt mich tot.

Was man neben vielen anderen Dingen aus der Geschichte von Kain und Abel lernen kann, das ist: Gott selbst begrenzt die Rache, schon hier und ganz am Anfang. Das Kainsmal, mit dem Kain und seine Sippe gekennzeichnet werden, ist eben nicht einfach das Zeichen „seht her, hier kommt ein Mörder!“ Es ist ein Schutzzeichen! Keiner soll Hand an Kain legen, der seine Strafe schon von Gott bekommen hat.

Gott begrenzt die Rache. Er nimmt sie uns aus der Hand.

Welch kluge Idee, dass bei uns heutzutage dafür Polizei und Richter eingesetzt sind. Auch in Sachsen. Gott sei Dank!

Veröffentlicht am Mi. 29.08.2018