„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ Gilt dieses Versprechen noch? Rücksichtsloses Handeln gegenüber der Umwelt führt schon heute dazu, dass das Gleichgewicht in der Natur an vielen Stellen aus den Fugen geraten ist. Inseln versinken im Meer, Gletscher schmelzen ab, Wüsten breiten sich aus.Inzwischen scheint es möglich zu sein, dass wir Menschen den Rhythmus des Lebens verändern - gegen den Willen Gottes. Am Sonntag sind die Kirchengemeinden eingeladen, ihre Gottesdienste unter dem Thema: Gerechtigkeit und Schöpfung zu feiern. Dazu ist ein Gebet vorgeschlagen: „Guter Gott, wir danken dir für deine großartige Schöpfung. Sie war vor uns da und soll nach uns sein. Führe uns täglich ihre Schönheit vor Augen und lass´ uns erkennen, dass wir ein Teil von ihr sind. Guter Gott, wir bitten dich für alle, deren Existenz durch Dürre, Überschwemmungen oder Stürme bedroht ist. Für die Menschen in den Gegenden, die vom Klimawandel besonders betroffen sind. Guter Gott, wir wissen, dass die Erde verletzlich ist. Hilf uns dabei, gerecht, einfach und weise zu leben, lehre uns für das Geschenk der Schöpfung zu sorgen und ermutige uns, Anstifter für Veränderungen zu sein.“ Möge dieses Gebet von vielen gesprochen, getan und von Gott erhört werden.
Lasst uns beten - und handeln!
Pastorin Petra Steltner, Ev.-Luth. Christus-Kirchengemeinde Hohenfelde-Hörnerkirchen
Mit großer Begeisterung führten Kinder und Jugendliche das Noah-Musical in der Kirche auf. Am Schluss wurde das Versprechen Gottes besungen:
Veröffentlicht am Sa. 06.04.2019

