... nach dem Morgen und der Liebe, von Hoffnung, von Freude, von Angst vor dem Verlieren, vom Trost des Findens, von der Seligkeit. Die Süßigkeit der Gefühle bringt die Melodie herüber, ohne Kitsch, in Schlichtheit, und darin ist das Lied große Kunst. Für mein Empfinden und für meinen Geschmack, denn darüber lässt sich ja nicht streiten.
Vor uns liegt der Sonntag Kantate, an dem das Lob Gottes in den Kirchen in hervorragender Weise erklingt. Und wer könnte das besser und schöner als die Kirchenmusik in ihren vielfältigsten Klängen, Tönen und Gesängen. Dabei ist sie kein eingehegter Bereich, sondern in ihr findet ein fröhlicher Wechsel in allen Richtungen statt – der Leserin, dem Leser werden sogleich Beispiele einfallen.
Für mich war es in meiner Kirchengeschichte ein Aha-Erlebnis, die Herzensschöne auch im evangelischen Gesangbuch wiederzufinden. Da ist der Dichter verliebt in die christliche Schar und das Wort Gottes. Schauen Sie doch mal nach in EG 560. Oder noch besser, hören Sie doch mal rein, und singen Sie mit am kommenden Sonntag in Ihrer Gemeinde. Herzliche Einladung!

