Insel der Zuversicht

Pastorin Stefanie Warnke, Hohenaspe

Alles scheint sich rasant zu verändern. Was hilft uns in diesen unsicheren Zeiten?

Liebe Leserinnen und Leser, 

wir leben in unsicheren Zeiten. Alles scheint sich rasant zu verändern. Was noch gestern als felsenfest und unzerbrechlich galt, liegt heute in Scherben oder ist zumindest ins Wanken geraten. 

Diese unsicheren Zeiten erleben wir überall: In der der Politik, in der Gesellschaft, in unserem Alltag und auch in der Kirche. Manchmal machen mir diese Veränderungen Angst, weil sie Abschiede, Abbrüche und häufig genug Resignation nach sich ziehen. Manchmal ist es einfacher, den Kopf in den Sand zu stecken wie der sprichwörtliche Vogel Strauß, statt – noch ein Bild aus dem Tierreich – den Stier bei den Hörnern zu packen. 

Was mir dann hilft, sind Momente auf der Insel Zuversicht. Hier haben sowohl Strauß als auch Stier ihren Platz. Aber ich muss mich nicht um sie kümmern. Vielmehr genieße ich bewusst, was gerade Gutes passiert, ohne es zuzuschaufeln mit einem besorgtem „Ja, aber…“. Das Schöne ist für jede und jeden etwas anders: Das Lachen der Kinder, Ruhe, um ein Buch zu lesen, eine Fahrradtour in der aufblühenden Natur, eine ernstgemeinte Umarmung und vieles mehr. 

Nur das Eine ist auf dieser Insel für alle Menschen gleich: Auf ihr ist ein besonderer Geist spürbar. Der Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Genau den verspricht uns die Bibel: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft der Liebe und der Besonnenheit.“ 

Ein schönes Wochenende mit vielen Inselmomenten wünscht Ihnen Pastorin Stefanie Warnke

Veröffentlicht am Fr. 21.03.2025