Plötzlich ist vieles ganz anders, und manches gibt’s auf einmal gar nicht mehr … Eine „Ausnahme-Zeit“. Alltags-Routine, Planungs-Sicherheit? – Fehlanzeige.
Diese Ausnahmesituation geht „an die Wurzeln“, greift tief hinab und tief hinein in unser Leben. Sie verändert unsere Welt, und zwar grundlegend. Sie trifft auch unsere Familie, Freunde und Nachbarn, unsere Gesellschaft, unser ganzes Volk – ja, die ganze Welt; und das binnen weniger Wochen.
Was tun? Nicht so viel drüber nachdenken? Mit wachsender Ungeduld das alte Leben zurückwünschen – damit es möglichst bald wieder ziemlich „normal“ und verlässlich planbar ist? Oder: die „Sündenböcke“ anprangern, die es (angeblich) „verbockt“ haben?
Doch birgt die ernste Lage nicht auch Chancen? Trotz allem kann man dem Ganzen auch Gutes abgewinnen. „De-Kontaktivierung“ kann für „Ent-Schleunigung“ sorgen. Die neu gewonnene Ruhe können wir – samt der nun frei gewordenen Zeit – sinnvoll nutzen. Wer will, kann sich jetzt Zeit nehmen für Dinge, die sonst „immer hinten runterfallen“. Wer möchte, kann jetzt mehr Zeit einsetzen, um Menschen Gutes zu tun – mit Wort und Tat, Herz und Hand. Und, nicht zuletzt: Wo so vieles mein gewohntes Leben auf-wühlt, wird für mich deutlicher sichtbar, was „tiefer liegt“, im Wurzel-Grund meines Lebens. Wo und wie gut bin ich „verwurzelt“? Was hält und trägt jetzt, trotz allem, immer noch?
Meine persönliche Antwort auf diese sehr persönliche Frage trägt einen Namen: Jesus Christus! Wer sich Ihm anvertraut, der ist lebendig, fest und sicher verwurzelt. Dieser Wurzelgrund hält allem stand, und das auf ewig!
Herzlich grüßt Sie
Ihr Pastor A. James Findeisen-MacKenzie

