... und auf dem Wochenmarkt aus, die noch am Heiligen Morgen dafür sorgen, dass die bestellte Gans abgeholt und die letzten Besorgungen gemacht werden können. Davor aber liegt ein Sonntag – der 4. Advent. Ein Tag, der zwar im Reigen der arbeitsfreien Tage mitgezählt wird, der aber noch nicht zu den besonderen Festtagen gehört. Ein Tag, an dem es noch nicht los geht, an dem aber auch nichts eingekauft werden kann. Sicher, der Weihnachtsmarkt hat auf, und der Baum kann geschmückt werden. Aber beides füllt nicht den ganzen Tag.
Wie also werden Sie den 4. Advent verbringen? In Ungeduld, weil Sie mit diesem Tag nichts anzufangen wissen? Oder in Freude, weil es ein wirklich freier Tag ist? Ein Tag ohne Pflichten und ohne Stress. Ein Tag zum Atem schöpfen und ausruhen. Also ein geschenkter Tag, ein echtes Weihnachtsgeschenk! Dieses Geschenk kann uns ins Nachdenken bringen. Zur Besinnung darüber, was Advent bedeutet. Advent bedeutet übersetzt: Er kommt an. Advent ist darum keine hektische Vorweihnachtszeit, sondern Vorfreude, Hoffnung und geduldiges Warten auf den Sohn Gottes, der sich alle Jahre wieder zum Weihnachtsfest an uns verschenkt. Und der uns etwas schenkt, was Glühwein und Gänsebraten niemals bieten können, weil er Heil und Leben mit sich bringt. Und Frieden und Versöhnung, die die gnadenbringende Weihnachtszeit begleiten. In den Gottesdiensten morgen wird davon erzählt und gesungen werden!
Einen gesegneten 4. Advent wünscht Ihnen Pastorin Antje Stümke

