Die Sonnenblume – eine Liebeserklärung Gottes

Pastorin Britta Stender, Friedenkirchengemeinde Elmshorn

Woran denken Sie, wenn Sie die typischen Blumen einer Jahreszeit sehen? Was bedeutet Ihnen eine Sonnenblume?

Jede Jahreszeit hat ihre typischen Pflanzen 

  • Im Frühjahr der Löwenzahn …
  • Im Sommer die Sonnenblumen ...
  • Im Herbst die Astern …
  • Im Winter die Christrosen und der Weihnachtsstern… 

Und jedes Jahr wieder zeigen sie ihre Jahreszeit an – ganz verlässlich. „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ heißt es in der Bibel (Gen. 8,22). 

Diese sich wiederholenden Vorgänge in der Schöpfung stärken das Vertrauen in mir: Das Leben geht weiter, das Leben setzt sich immer wieder durch und ist stärker als die Macht der Zerstörung. Die Natur ist voll Energie, die dem Leben immer wieder neu zum Durchbruch verhilft. Die Natur ist ein Garant dafür, dass Gott seine Treue hält. So kann jede einzelne Blume zu gegebener Zeit zu einer Botschafterin dieser Zusage werden und in uns Freude, Glück und Zuversicht mehren – ganz kostenlos. 

Im Sommer die Sonnenblume. Sie fällt auf: Sie ist eine Blume voller Schönheit und Perfektion; Sinnbild für Leuchtkraft und Wärme und natürlich besonders für die Sonne! Aber auch noch in einem ganz anderen Sinne wird sie zum Sinnbild. Sie steht für mich für das Elementarste, was wir Menschen brauchen: Wenn ich eine Sonnenblume ansehe, sehe ich ein lächelndes Gesicht, das mich anschaut und mir den Gruß schickt: „Ich mag dich!“ Die Sonnenblume ist wie eine kleine Liebeserklärung; eine Liebeserklärung Gottes an uns Menschen, der uns im wahrsten Sinne des Wortes durch die Blume sagen will: „Ich mag dich!“ 

Pastorin Britta Stender, Friedenkirchengemeinde Elmshorn

Veröffentlicht am Fr. 18.07.2025