Aber in diesem Jahr geht es anscheinend noch schneller. Der „Schuldige“ ist schnell ausgemacht: der lange Sommer. Nicht nur die Trockenheit und die hohen Temperaturen waren ungewöhnlich, auch die vielen Sonnenstunden bis in den Herbst hinein trugen dazu bei. Jetzt haben vereinzelt Schneeflocken und Nachtfröste doch dagegengehalten. Aber dadurch rückt Weihnachten ja noch näher.
Oder ist der Grund doch eher der volle Kalender? Manchmal habe ich das Gefühl, Weihnachten ist für viele kein froh erwartetes Fest, sondern eine Deadline, bis zu der alles fertig sein muss.
Mein Vorschlag: Mach‘s mal anders. Nicht soviel in die verbliebenen Tage packen.
Der hat gut reden, mögen Sie denken. Aber wenn zwischen all der Vorbereitung Besinnung doch gelingt, kommt der Advent als stille Zeit zu seinem Recht und vorweihnachtliche Stimmung kann sich viel leichter einstellen. Wer sich beim Luftholen helfen lassen möchte, der findet zahlreiche Angebote im Kirchenkreis: Gottesdienste, Andachten, Konzerte.
Oder möchten Sie lieber abgehetzt und atemlos ins Fest hineinstolpern?
Einen besinnlichen Advent wünscht
Pastor Thomas Bruhn, Krempe
