Wir wollen Zeit haben füreinander, für Familie und Freunde - für Gemeinschaft. Wir warten auf Weihnachten, auf die Veränderung der Welt hin zum Frieden.
Und daneben dreht sich die Welt weiter: die Angst vor Attentaten wächst, die Sicherheitsvorkehrungen auch; die Krisen der Welt haben uns erreicht; es herrscht Angst vor Gewalt und Krieg, vor dem, was Menschen einander antun können – und daneben warten wir auf Weihnachten.
Warten wir nur – romantisch verklärend – auf das Kind in der Krippe oder trauen wir diesem Kind, dass uns so berührt, so nahe kommt tatsächlich eine verändernde Kraft zu, die in uns selber anfängt?
Und bewegen wir uns dann aus unserer Komfortzone heraus, um etwas zu bewegen, um unsere Gesellschaft liebenswerter zu gestalten und unsere Umwelt lebenswert zu erhalten?
Erst wenn wir uns wirklich bewegen lassen, dann kann Weihnachten werden.
