Flüchtlingsarbeit

Die Bibel ist angefüllt von Geschichten, in denen Menschen aufgrund von Verfolgung, Gewalt und wirtschaftlicher Not ihre Heimat verlassen müssen und sie erzählt von einem Gott, der sich bedingungslos an die Seite dieser Menschen in Not stellt. Daraus ergibt sich eine besondere Verantwortung der Kirche allen Menschen gegenüber, die dieses in unserer Zeit erleiden und Schutz und Zuflucht in unserem Land suchen.

Die Pastorin für Flüchtlingsarbeit begleitet und unterstützt Gemeinden und Ehrenamtliche in Ihrem Engagement für Flüchtlinge und sorge für die Vernetzung der Arbeit auf der Ebene des Kirchenkreises und der Kommunen. Besondere Schwerpunkte liegen im Bereich der Fortbildung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit und in der Hilfe für Flüchtlinge in besonderen Notlagen.

Flüchtlingsarbeit Rantzau-Münsterdorf

Kirchenstraße 1
25335 Elmshorn

Der Online-Adventskalender

Hoffnung, Warten, Mut: 24 Geschichten geflüchteter Menschen im Kirchenasyl

Die Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche, Pastorin Dietlind Jochims, hat mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Kirchenkreisen, zum dritten Mal einen besonderen Adventskalender zusammengestellt. Aus unserem Kirchenkreis waren Pastorin Birgit Dušková und Propst Dr. Thomas Bergemann dabei. Unter www.kirchenasyl-adventskalender.de öffnet sich vom 1. bis 24. Dezember täglich mit einem Türchen die Geschichte von Menschen im Kirchenasyl.

Geflüchtete, Menschen aus den Schutz gewährenden Kirchengemeinden, Wahl-Großmütter oder Unterstützende erzählen aus ihrer unterschiedlichen Perspektive. Die Geschichten handeln von Ungewissheit und schwierigen Entscheidungen, aber auch von Dankbarkeit und besonderen Begegnungen.

Dietlind Jochims: „Was Kirchenasyl bedeutet, ist über Geschichten am besten zu verstehen. Wir hoffen, mit den eindrücklichen Zeugnissen adventlich nachdenklich zu machen und zugleich Betroffene und Engagierte in ihrer Situation zu stärken, und schließen sie in unsere Gebete mit ein.“

Familie Haidari, Sabine, Mahdi oder Amaal – die Menschen aus den Adventskalendergeschichten leben hier in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Sie erzählen von Ungewissheit und Angst, aber auch von Dankbarkeit und besonderen Begegnungen. Es sind eindrückliche Zeugnisse von Hoffnung, Warten und Mut. Manche der Geschichten haben ein Happy End, bei anderen steht die Entscheidung noch aus.

Die Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche betont: „Wir sollten den Advent nutzen als Zeit der Besinnung und Umkehr und zugleich deutlich Stellung beziehen: An Leib und Leben bedrohten Menschen Zuflucht zu gewähren, ist Menschenrechtsarbeit. Sie stärkt zugleich unseren Rechtsstaat und wird im Sinne des im Grundgesetz festgeschriebenen Schutzes der Würde eines jeden Menschen geleistet. Diese Arbeit ist christlich geboten und verwurzelt im biblischen Gebot der Nächstenliebe!“

Unter www.kirchenasyl-adventskalender.de können die Geschichten ab dem 1. Dezember gelesen werden. Auch Links zu weiteren Informationen und Stellungnahmen zum Schutz von Menschen durch Kirchenasyl sind dort hinterlegt.