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27.04.18 [09:26 Uhr] Alter: 115 Tag(e)
Stellenwert der sozialen Arbeit - Hospitationstagebuch

Im Rahmen der Diskussionsveranstaltung „Soziale Arbeit – sichtbar oder unsichtbar“ vom 24. April im Kirchlichen Zentrum Elmshorn hat die Kreisarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände die Parteien eingeladen, über die Sozialpolitik des Kreises Pinneberg zu diskutieren.

Grundlage der Debatte bilden Tagebücher der Politiker, die in sozialen Einrichtungen einen Tag hospitiert haben.

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4. Eintrag: Burghard Schallhorn (KWGP - Kreis Wählergemeinschaft Pinneberg) war bei der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werks Rantzau-Münsterdorf

Diskretion und Vertrauen
„Ich bin seit 46 Jahren in der Politik und die Leistungsverträge des Kreises Pinneberg mit der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werks Rantzau-Münsterdorf sind mir geläufig. Gerade im Januar war wieder einer abgeschlossen worden. Die Laufzeit beträgt drei Jahre. Doch abgesehen von der Vergabe der Gelder, wollte ich schon immer mal konkret wissen, wie Suchtkranken in unserem Kreis geholfen wird.
„Was dort wohl los ist“, habe ich mich gefragt, als ich den Raum der Gruppentherapie am alten Markt betrat. Die Leiterin der Suchtberatung, Birgit Hadel, war als Ansprechpartnerin dabei. Alle zirka 15 Teilnehmer dort sind alkohol- oder medikamentenabhängig oder beides. Am Anfang gab es eine Runde, in der jeder der Reihe nach Gelegenheit hatte, zu erzählen, wie es ihm in der letzten Woche ergangen war und welche Probleme es gab.
Es ging dann um eine ganze Reihe von Themen. Ich war schon überrascht, wie offen die Teilnehmer über ihre Sucht sprachen. Natürlich hatte Frau Hadel mit mir im Vorfeld absolutes Stillschweigen verabredet, damit die Anonymität der Betroffenen gewahrt bleibt. Das ist für mich auch selbstverständlich. Doch ich hätte nicht gedacht, dass innerhalb der Gruppe so eine vertrauensvolle Atmosphäre herrscht. Einige sprachen über ihre Rückfälle, also wann und warum sie wieder getrunken hatten. Auch der stationäre Entzug in einer Klinik war Thema. Ich hatte den Eindruck, dass die Teilnehmer hier wirklich alles loswerden konnten, was sie bewegt. Dadurch ist dieses Angebot auch für sie so wertvoll. Alle sind betroffen, können die Probleme des anderen nachempfinden und sich gegenseitig Ratschläge geben. Auch Frau Hadel beantwortete geduldig und souverän diverse Fragen und gab Hilfestellung. Es gibt auch das Angebot der Begleitung durch die Therapeuten, zum Beispiel zu Ärzten.
Ich als Zuhörer wurde sehr freundlich empfangen und konnte während der Sitzung gut nachempfinden, welches Auf und Ab die Betroffenen auch teilweise noch Jahre nachdem sie trocken waren, erlebten. Die meisten, so ist mein Eindruck, wollten auch ernsthaft für immer von der Sucht wegkommen. Niemand saß hier einfach so oder nahm seine Probleme leicht. Beim Hinausgehen haben mich noch einmal mehrere angesprochen, dass ich bitte niemandem etwas weitersagen soll. Ich habe hier deutlich gemerkt, dass Sucht in der Gesellschaft ein Tabuthema ist, was nicht diskutiert wird, wenn man selbst betroffen ist.
Ich habe auch bisher in meiner politischen Arbeit immer hinter der Unterstützung für Süchtige gestanden und fühle mich jetzt bestärkt, dass die Mittel gut aufgehoben sind. Ich möchte mich mit der KWGP in der Sozialpolitik außerdem unter anderem für Menschen mit Behinderungen einsetzen."

 

3. Eintrag: Klaus-Dieter Brügmann, Die Linken, war in der Mädchenwohngruppe der AWO in Wedel

"Meine Hospitation begann um 13 Uhr. Um pünktlich zu kommen habe ich sicherlich bei der Hinfahrt das eine oder andere Tempolimit überschritten. Prompt kam ich zu früh bei der Villa an, der man ihr Alter schon von außen deutlich ansieht und die die Mädchenwohngruppe Wedel der AWO beherbergt.
Die Bezeichnung „Mädchenwohngruppe“ ist ein wenig irreführend. Derzeit ist die Jüngste bereits 16 Jahre alt. Um es vorweg zu sagen: ich habe mit keiner der Jugendlichen und jungen Frauen gesprochen, sprechen können. Und das ist auch richtig so. Immerhin sind sie in einer für sie schwierigen, zum Teil traumatischen Situation hier „gelandet“, die überwunden und nicht verschärft werden soll.
Bei „Gefahr für das Kindeswohl“, wie es im Amtsdeutsch heißt, schreitet das Jugendamt ein und verfügt gegebenenfalls die Unterbringung in einer Einrichtung wie der Mädchenwohngruppe. Das geschieht zum Beispiel in Fällen von häuslicher Gewalt, von Missbrauch, aber auch wenn die Eltern völlig überfordert sind. Ich finde es gut, dass Lehrer, Verwandte oder Nachbarn in den letzten Jahren zunehmend dem Jugendamt ihre Wahrnehmung von möglichen Fällen mitteilen. Denn je früher Betroffene Hilfe erhalten, desto größer ist die Chance für eine Wende.
Sieben Mädchen haben in der Villa ein eigenes Zimmer. Hinzu kommen noch vier Wohnungen in einem eigenen Haus. Sie werden von jungen Frauen bewohnt, die in absehbarer Zeit ein selbständiges Leben führen sollen. In der Villa selbst gibt es noch eine Küche mit Essecke und ein gemeinsames Wohnzimmer.
Und dann ist da noch ein Zimmer. Das Büro. Als ich das kurz nach eins betrete bin ich irgendwie irritiert. Auf engstem Raum steht gleich links von der Tür ein Tisch für acht Personen, ein Stück weiter im Raum der Schreibtisch, dahinter das Aktenregal. Rechts in der Ecke findet sich das Bett für den nächtlichen Bereitschaftsdienst.
Ich finde das unzumutbar.
Überhaupt müssen wir darüber reden, was es uns wert ist, wenn Jugendliche vor einer Hartz IV-Karriere bewahrt werden können – oder vor einem Abgleiten in Kriminalität oder Drogen. Es kann doch nicht richtig sein, wenn beispielsweise für unvorhersehbare Ausgaben, wie etwa Fensterbruch keine zusätzlichen Gelder zu bekommen sind. Es kann doch nicht richtig sein, dass die Mädchen nicht mal zu Weihnachten gemeinsam essen gehen und auch noch ein Theater besuchen können. Gerade mal 30 Euro sind dafür vorgesehen. Also ist nur eines möglich, entweder oder.
Unhaltbar finde ich auch, dass die Betreuerinnen und Betreuer schlechter bezahlt werden als Erzieherinnen und Erzieher in Kitas. Das Argument es fehle eine vergleichbare Ausbildung lasse ich hier nicht gelten. Zum einen ist für die Betreuerinnen und Betreuer in der Mädchenwohngruppe die psychische Belastung deutlich höher, weil sie Anteil nehmen an dem Schicksal der Mädchen. Und zum anderen sind die Arbeitsbedingungen schlechter. So gibt es beispielsweise bei Krankheit keinen Personalersatz. Krankheitstage sind einfach nicht vorgesehen.
Ich jedenfalls bin tief beeindruckt von dem Projekt und dem persönlichen Engagement der Betreuerinnen und Betreuer – das gilt im Übrigen auch für die Hauswirtschafterin. Es wird Zeit, dass wir ihnen die Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdient haben."

 

2. Eintrag: Ulrich Rahnenführer, SPD-Kreisfraktion, war am 9. April 2018 bei der Einrichtung Wendepunkt.

„Nach der Definition ist ein Wendepunkt der Zeitpunkt, an dem eine grundlegende Veränderung eintritt. „Ok“, sagte ich mir, „mal sehen, welche Veränderungen der Wendepunkt e. V. herbeiführen kann.“
Überrascht hat mich zunächst die räumliche Größe der Einrichtung und die angenehme farbliche Gestaltung. Die Leiterin, Ingrid Kohlschmitt, führte mich durch die Räumlichkeiten. Wir gingen über Pellworm, Helgoland, Amrum nach Föhr, so heißen die Gruppenräume. Danach gab es eine Einführung über das Tätigkeitsspektrum. Kunstpädagogik, schulische Gewaltprävention, Prozessbegleitung bei gerichtlichen Zeugen bzw. Opfern und Täterarbeit gehören zur täglichen Arbeit. Die Traumaambulanz bildet aber den Schwerpunkt.
Ansteigend ist die Zahl der Hilfesuchenden. Insbesondere bei den Flüchtlingskindern gibt es Traumatisierungen, bedingt durch ihre Erlebnisse in der Heimat oder auf der Flucht. Mit der Anne-Frank-Schule wird ein neues Projekt gestartet. Die Lehrkräfte wollen Traumata frühzeitig erkennen. Dies erfordert eine spezielle Fortbildung. Nur mit Unterstützung von Dolmetschern werden die Kinder erreicht und deren Eltern für eine Therapie überzeugt.
Der Wendepunkt e. V. bereitet Zeugen bzw. Opfer auf eine gerichtliche Hauptverhandlung vor. Wenn Kinder bzw. Jugendliche gegen Täter wegen sexueller Übergriffe aussagen sollen, die z. B. aus dem familiären Umfeld stammen, bedarf es einer Unterstützung und Begleitung. Fast immer handelt es sich um weibliche Zeugen bzw. Opfer.
Für Rückfallprophylaxe und Täterarbeit ist eine intensive Therapie notwendig. Strafgerichte ordnen solch eine Therapie an. Auffallend ist, dass es fast ausschließlich männliche Täter sind. Es müssen in einer ambulanten Therapie sexuelle und gewalttätige Delikte aufgearbeitet werden. Durch eine Konfrontationstherapie sollen die Täter Empathie entwickeln und in die Lage versetzt werden, gewaltfrei und ohne sexuelle Übergriffe zu leben. Solch eine Therapie wird auf drei Jahre angelegt.
Nach den Informationen aus den verschiedenen Bereichen durfte ich im Raum Föhr an einer Teambesprechung teilnehmen. Neben der Verteilung von Arbeit wurde über eine Fortbildung berichtet. Therapeuten, die in Krisengebieten arbeiten, haben eine Methode für eine schnelle Anamnese erarbeitet. Diese Methode mit dem Namen „Lebenslinie“ wurde vorgestellt. Der Therapeut benötigt lediglich ein Seil, Steine und Blumen. Das Seil symbolisiert das bisherige Leben, beginnend mit der Geburt. Die Steine sollen negative und die Blumen positive Erfahrungen darstellen. Anhand der selbstgelegten Lebenslinie können psychotherapeutische Informationen in kurzer Zeit gewonnen werden. Eine beschleunigte Methode ist auch für den Wendepunkt e. V. wichtig, da die finanziell bewilligten Therapiestunden knapp bemessen sind.
Die Finanzen spielen bei der Arbeit immer eine Rolle. Traumatisierte Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche werden nicht abgewiesen, sondern erhalten zunächst eine Begutachtung. Auch wenn die Abrechnung der geleisteten Stunden teilweise nicht möglich ist. Dies ist aber notwendig und auch menschlich.“

 

1. Eintrag: Sonja Wehner, CDU-Kreistagsfraktion war am 18. April 2018 in der Verselbständigungseinrichtung „Hus Sunnschien“ in Uetersen


Ein Nachmittag in der Verselbständigungseinrichtung

"Ich wurde eingeladen, in der stationären Jugendhilfeeinrichtung der AWO zu hospitieren. Vorbereitet oder recherchiert habe ich absichtlich vorher nicht, um völlig unvoreingenommen zu sein. Natürlich habe ich mir meine Gedanken gemacht. Diese betrafen allerdings eher die dort herrschende Atmosphäre in der Einrichtung.
Um 14.00 Uhr stand ich auf dem waldigen Grundstück und war positiv überrascht. Es war alles ruhig und freundlich, sehr idyllisch, mehrere kleine Gebäude. Man hörte leise Gespräche, Kinderlachen.
Herr Bjarne Becker, der Leiter der Einrichtung begrüßte mich mit einem kräftigen Händedruck und wirkte sehr bestimmt und freundlich. Als ehemalige Personalberaterin für Fach- und Führungskräfte achte ich auf Körpersprache. Ich wurde über das Grundstück geführt und Herr Becker erklärte mir, wozu die einzelnen Gebäude genutzt werden. Auf dem Weg in Herrn Beckers Büro trafen wir junge Menschen und Mitarbeiter, die freundlich grüßten. Ein wenig kam ich mir vor wie in „Harry Potters Hogwarts“, es war alles verwinkelt und viele Türen warteten darauf, von Herrn Becker aufgeschlossen zu werden bis wir im Büro ankamen. Ein bisschen war es auch wie im Gefängnis. Dieses besteht aus einem Schlafsofa, Schrank und Schreibtisch.
Viel Kontakt zu den Bewohnern der Einrichtung hatte ich nicht, denn es war ein sonnig warmer Tag und die Jugendlichen waren unterwegs.
Ich hatte die Gelegenheit, ein Appartement anzusehen, in dem zwei junge Menschen wie in einer Wohngemeinschaft leben und das alleine Wohnen lernen. Wenn sie hier wohnen dürfen, haben sie es fast geschafft. Der nächste Schritt ist dann eine Wohnung der Einrichtung in Uetersen, in der sie dann ganz allein wohnen dürfen ohne nächtliche Betreuung. Einen Ansprechpartner / Betreuer haben sie aber immer, notfalls telefonisch.
Ein junges freundliches Mädchen von ca. 17 Jahren erlaubte mir, dass ich ihr Zimmer ansehen durfte. Das Zimmer ist geräumig und gut ausgestattet. Es war wider Erwarten recht aufgeräumt. Die gesamte Einrichtung, die Gemeinschaftsküche und die Gemeinschaftsbäder, die Flure; alles wirkt sehr familiär und heimelig.
Dies ist auch das Teil des Konzeptes von Herrn Becker und seinem Team. Mit dem 25 Stunden Dienst am Stück von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr am nächsten Tag haben die Jugendlichen einen verlässlichen Ansprechpartner für diese 25 Stunden. Sie erleben dann mit dem anwesenden Betreuer einen ganzen Tag wie in einer Familie: von der Schule nach Hause kommen, Nachmittagsprogramm, Abendbrot gemeinsam essen und Sorgen besprechen, Nachtruhe, Wecken und Frühstück, Sachen packen und ab zur Schule. Eine Betreuung im Schichtbetrieb mit dann nötigen drei Betreuern würde zu viel Unruhe bringen.
Ich habe sehr engagierte und positive Mitarbeiter dort gesehen. Auf dem Weg durch das Wohngebäude kamen ein paar Jungs an und suchten ein kurzes Gespräch mit Herrn Becker. Eine Betreuerin war mit zwei Mädchen beschäftigt und wollte mit diesen Einkaufen fahren. Ein Mädchen war an dem Abend mit dem Kochen dran.
Die Jugendlichen werden in dieser Einrichtung auf das Leben als Erwachsener vorbereitet. Sie lernen dort unter Umständen Dinge kennen, die normalerweise in einer Familie gelehrt wird. Grenzen und Regeln befolgen sind Grundvoraussetzungen und werden täglich gelebt. Dazu gehört, dass die Jugendlichen lernen mit Herausforderungen des Alltags umgehen lernen. Ärger mit dem Chef oder im Freundeskreis sollen die Jugendlichen anders zu bewältigen lernen al s mit Gewalt oder Drogen, Resignation und Verzweiflung. Es wird ihnen beigebracht, emotional positiv stark zu sein.
Der Umgang mit Finanzen wird gelehrt. Es ist wichtig, dass die jungen Menschen mit dem vorhandenen Geld klarkommen und ein schuldenfreies Leben führen können.
Wie führe ich einen Haushalt, wann muss ich Wäsche waschen, kochen, einkaufen und Ordnung halten.
Schulische und berufliche Perspektiven, wie weit komme ich schulisch, wie sind meine beruflichen Wünsche, wie bewerbe ich mich, wie behalte ich meinen Job.
All diese Dinge sind in einer Familie normal. Für diese Jugendlichen ist es das nicht. Diese Art der Einrichtungen wird in der Öffentlichkeit eher mit Misstrauen und Vorurteilen versehen. Dabei wird das vermittelt und aufgefangen, was im Elternhaus nicht stattgefunden hat.
Ohne schulische Ausbildung oder die Möglichkeit einer Berufsausbildung und ohne soziale Fähigkeiten sind die Perspektiven für das restliche Leben schon vorgezeichnet: ein von staatlicher Hilfe abhängiger Mensch, der nie die Chance hatte, ein positiver Teil der Gesellschaft zu sein. Hier lernen diese jungen Menschen und haben Chancen und können so ein normales Leben führen, bestenfalls ganz ohne staatliche Hilfe. Die finanzielle Unterstützung, die diese jungen Menschen zu Beginn ihres Lebens benötigen, ist jeden Cent wert, wenn daraus ein 35 bis 40 Jahre rechtschaffender Arbeitnehmer wird.
Ich wünsche mir für die soziale Arbeit mehr Anerkennung, sowohl in der Gesellschaft als auch finanziell. Ein Mitarbeiter eines Wirtschaftsunternehmens in einem kaufmännischen Beruf würde wahrscheinlich doppelt so viel verdienen wie der Leiter dieser Einrichtung. Die persönliche Anerkennung dieser Berufe unter den Mitmenschen ist eher gering und wird meistens erst geschätzt, wenn man selbst in die Situation kommt, jemanden zu benötigen der einem hilft.
Ich selbst arbeite aktuell auch in einem sozialen Beruf. Neben Familie und Politik arbeite ich in einer Wedeler Gemeinschaftsschule als Schulbegleiterin. Auch dieser Beruf wird in der Öffentlichkeit wenig anerkannt und wird belächelt. Das Gefühl, jemandem geholfen zu haben, ist ganz wunderbar, allerdings wäre es noch schöner, wenn dies nicht nur mein persönliches Gefühl wäre, sondern unsere Gesellschaft dies auch anerkennt und nicht belächelt."

 
Sonja Wehner - CDU

Kategorie: Sonstige Artikel, Veranstaltungsberichte