St. Michaelis Itzehoe

Gemeindebüro

Ute Weber
Struvestraße 1a
25524 Itzehoe

Telefon: 04821 82284
E-Mail: st.michaelis@nospam.kirche-itzehoe.de

Internet: http://kirche-itzehoe.de/michaelis

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 12 Uhr

St.-Michaelis-Kirche

Sandstraße 4

Pastor Gieseking (verstorben) schreibt über die Kirche:

Die St. Michaeliskirche in Itzehoe-Wellenkamp wurde in den Jahren l963~65 erbaut und am 24. Oktober 1965 eingeweiht. Herr Architekt BDA Ernst Mackh aus Kiel hat diese Kirche in erster Linie mit den Baustoffen unserer Zeit: Beton, Stahl und Glas gebaut. Das Flachdach wurde gewählt mit Rücksicht auf die unruhige Bauweise der Umgebung. Die bunten Betonglasfenster (Delfter Glas) wurden von dem Hamburger Künstler Claus Waliner geschaffen. Das leuchtende Rot symbolisiert den Geist Gottes, das leuchtende Blau weist hin auf die Ewigkeit, das Violett deutet hin auf das rätselhafte Dunkel dieser Welt.

Vom Mittelgang des Kirchenschiffes aus gesehen, enthält das Lichtband der linken Seite (oberhalb dieser Zeile zu sehen) die Aussagen vom 1. Blatt der Bibel. 1. Buch Mose, Kapitel 1: ,,Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde". Das ist angedeutet durch die Schöpferhand Gottes. Die nächsten Felder mit den durcheinanderwogenden Farben sagen aus: ,,Und die Erde war wüst und leer." Die Taube im nächsten Feld will besagen: ,,Und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser." Die Taube ist immer das Zeichen des Heiligen Geistes. In den nächsten Feldern sehen wir die Buchstaben L U X und N 0 X. Zu deutsch: Licht und Dunkel, oder Tag und Nacht. Zwischen diesen Buchstaben geht der Strom des Lebens hindurch. Damit ist dargestellt das Bibelwort: ,,Da ward aus Abend und Morgen der Erste Tag."

Über der Notausgangstür sieht man deutlich einen Packen Steine auf einem Bankett. Damit wird ausgesagt: ,,Es werde eine Feste zwischen den Wassern, daß man das Trockene sehe." Die Entstehung des Festlandes ist hiermit angekündigt. Auf einem der letzten Felder dieses Lichtbandes sehen wir ein Gewächs als erstes Lebewesen in der Natur. In dem folgenden großen Glasfenster hinter der Taufnische wird noch einmal zusammenfassend die gesamte Schöpfung dargestellt in einzelnen Symbolen. Oben von links nach rechts die Sonne mit vielen Strahlen, die Mondsichel und drei Sterne zum Zeichen der vieltausendfachen Sternenwelt. Darunter ein paar Tauben und ein paar Wildgänse. Darunter markante Tiere der Erde: Ein Löwenpaar, zwei Pferde, Schafe und das erste Menschenpaar im Paradies, neben dem Baum der Erkenntnis mit der an ihm hochkriechenden Schlange. Aus der Welt des Wassers erkennen wir ein paar Seepferdchen' zwei größere und zwei kleinere Fische.

Das Lichtband auf der anderen Seite zeigt über der Orgelempore den Erzengel Michael im Kampf mit dem Drachen. Dies ist eine symbolische Darstellung vom Kampf des Guten gegen das Böse, so wie er auch in unserem Leben immer wieder uns aufgetragen ist. Von diesem streitbaren St. Michael bekam unsere Kirche ihren Namen, da sie auch Garnisonkirche ist. Die nächsten Felder zeigen elf Stadttürme. In der Mitte sehen wir als den zwölften Turm das Lamm Gottes, von einem Strahlenkranz umgeben. Damit ist angedeutet das sogenannte himmlische Jerusalem als die ewige Stadt; denn ,,wir haben hier keine bleibende Stadt" sagt die Heilige Schrift. Christus, das Lamm Gottes, ist Mittelpunkt der ewigen Stadt. In den letzten Feldern erkennen wir, wie der Strom des Lebens weitergeht, vorbei an dem Lebensbaum' der ewig Früchte trägt und hinübermündet in das ewige Leben. Dieses Lichtband ist eine inhaltliche Darstellung des letzten Kapitels der Bibel: Offenbarung 22. So haben wir auf der linken Seite die Geschichte vom Welt-anfang und auf der rechten Seite vom Weltende. In der Mitte der Kirche stehen die Bänke, auf denen die Gemeinde Platz nehmen kann. Die Gemeinde soll sich immer dessen bewußt sein, daß sie zu jeder Zeit zwischen Weltanfang und Weltende ihr Dasein hat. Der zentrale Punkt in jedem Gotteshaus ist der Altar. Das Bronzerelief über unserem Altar zeigt den gekreuzigten Christus als unseren Erlöser, wie er durch den Propheten Jesaja im Kapitel 53 beschrieben wird. Da heißt es unter anderem: ,,Da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte, durch seine Wunden sind wir geheilt." In der Taufnische befindet sich ein bronzenes Taufbecken, an dessen Umrandung der Auszug Israels aus Ägypten, die Wanderung durch das Rote Meer und die Ankunft im Lande Kanaan dargestellt ist. Diese beiden Kunstwerke wurden von der 1969 verstorbenen Hamburger Künstlerin Ursula Querner-Wallner geschaffen. Ostern 1969 wurde die 21 Register umfassende Orgel eingeweiht. Sie wurde von der Firma Hammer in Hannover-Arnum gebaut. Ihr wunderbarer Klang kommt bei der guten Akustik der Kirche voll zur Geltung. Der neben der Kirche erbaute Turm ist 30 Meter hoch und wird überragt durch ein 21/2 Meter hohes Metallkreuz. Dieser Turm dient zugleich als Glockenträger für die drei Bronzeglocken, die in der Firma ,,Bachert Karlsruhe" im Frühjahr 1965 gegossen worden sind. Die kleinste Glocke im Gewicht von 750 kg (Taufglocke) ist auf den Ton ,,h" gestimmt und trägt die Inschrift: ,,Alles was Odem hat, lobe den Herrn". (Psalm 150, 6.) Die mittlere Glocke im Gewicht von 1000 kg (Trauglocke) ist auf den Ton ,,a" gestimmt und trägt die Inschrift: ,,Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen". (Galater 6, 2) Die größte Glocke im Gewicht von 1500 kg (Ewigkeitsglocke) ist auf den Ton ,,fis" gestimmt und trägt die Inschrift: ,,Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat (1. Joh. 5, 4). Bei allem Schmuck, den unser Gotteshaus aufzuweisen hat, sollte aber nicht vergessen werden, daß sein schönster Schmuck die zahlreich in ihm versammelte Gemeinde ist. In jeder Woche hat Gott der Herr uns 168 Stunden lang behütet und beschützt. Wir sollten doch so ehrlich sein und einige von diesen 168 Stunden dazu benützen, Ihm auch zu danken durch Teilnahme am Gottesdienst! Zum Schluß unserer Betrachtung möchten wir Ihnen sagen, daß wir uns über Ihren Besuch gefreut haben. ,,Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewig.

Pastor

Felix von Gehren
Telefon: 0177 4890356

Kirchengemeinderat

Ralf Kürschner (Vorsitzender), Manuela Suhr, Mario Bemmé, Birgit Moritz, Thomas Littmann, Pastor Felix von Gehren.

Gemeindeprofil

Etwa 1700 Mitglieder im nördlichen Teil des Itzehoer Stadtteils Wellenkamp.

Südwestliche Grenze ist die Bundesstraßen- bzw. Autobahnbrücke.
Die Gemeinde weist nach zirka fünf Jahrzehnten sowohl typisch volkskirchliche als auch - aus den vergangenen zwei Jahrzehnten - charismatisch geprägte Elemente auf.
Es gibt rege Verbindungen auch mit freikirchlichen Gemeinden der Umgebung.

Kindertagesstätte Sanddeich

Sanddeich 1
25524 Itzehoe
Telefon: 04821 4034830
E-Mail: kita-wellenkamp@kk-rm.de
Träger: Kindertagesstättenverband Rantzau-Münsterdorf

Unser Flyer

Öffnungszeiten:
7 bis 17 Uhr

Gruppen:
- flexible Betreuungszeiten von 4 bis 10 Stunden
- fünf Regelgruppen für 3-6-Jährige
- zwei Krippengruppen
- zwei altersgemischte Gruppen am Nachmittag inklusive Hortbetreuung

Ferien:
3 Wochen innerhalb der Schulferien im Sommer und an den Tagen zwischen
Weihnachten und Neujahr

Leitung:
Frau Anke Tollning

Kirchenmusik

Kantor für Popularmusik in der Region Itzehoe mit Dienstsitz in St. Michaelis:

Dr. Stephan A. Reinke
Struvestr. 1a
25524 Itzehoe

www.popularmusik-itzehoe.de

Pfadfinder (ab 3. Klasse)

Freitags, 16 bis 17.30 Uhr, Gemeindezentrum